Erstellt am 27.11.2011 von Andreas Hermann Landl
In der Ö1 Radio-Sendereihe „Motive – Glauben und Zweifeln“ von Gestalter Martin Gross wurde heute Sonntag den 27. November 2011 um
19:05 unter dem Titel „Die vielen Gesichter der Gerechtigkeit“ ein Beitrag zur Religion und Friedensethik ausgestrahlt. Die Sendung lässt sich noch eine Woche nachhören.
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Erstellt am 05.09.2011 von Doro
Vor 100 Jahren erhielt der Begründer des Friedensjournalismus, der Österreicher Alfred Hermann Fried, den Friedensnobelpreis. Anlässlich seines Geburtstags am 11. 11. 2011 findet in der Diplomatischen Akademie Wien dieses Seminar statt. Ziel des Workshops ist ein grundlegendes Verständnis in die Arbeitsweisen im Friedensjournalismus und eine praktische Einübung anhand von aktuellen Themen.
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Erstellt am 26.08.2011 von Andreas Hermann Landl
Vor 100 Jahren kam die erste Fliegerbombe in Tripolis zum Einsatz. Tripolis ist damit die Stadt mit der längsten Tradition der „Barbarisierung der Luft“ (Suttner, 1912). Da mich die österreichischen und internationalen Berichte über Libyen zur Zeit wenig befriedigen, habe ich mich entschieden, einen Artikel zu veröffentlichen, den ich im wesentlichen Anfang Mai dieses Jahres verfasst habe für den Gedenkband: „100 Jahre Friedensnobelpreis an
Alfred Hermann Fried“ – er schrieb vor 100 Jahren über die Invasion Italiens in Libyen wider den Zeitgeist. Ich kann zur unkritischen Berichterstattung zu Libyen zur Zeit nur Günter Anders zitieren: „Und wenn ich verzweifelt bin, was geht’s mich an.“ Warum hat die NATO eigentlich nicht längst Saudi-Arabien bombardiert?
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Erstellt am 13.07.2011 von Andreas Hermann Landl
2006 anlässlich 20 Jahre Friedensstadt Linz kamen an 400 Friedensforschende und Friedensbewegte zusammen. Seit damals stelle ich gebildeten Menschen in Österreich immer wieder die Frage, ob sie den in Wien geborenen und verstorbenen Friedensnobelpreisträger kennen. Die Frage eignet sich heute noch für die Endrunde der Millionenshow. Daher lasse ich keine Gelegenheit aus, einen der bedeutendsten Friedensdenker Österreichs wieder in Erinnerung zu rufen. Neben der Recherche im Fried-Jahr 2011 beschäftigte mich auch der Unfrieden rund um Libyen. Johann Galtung, dem bekanntesten Mentor des Friedensjournalismus unserer Tage und Al Jazeera verdanke eine Spur zu einem Krieg in Libyen im Jahr 1911 – genau vor 100 Jahren. Herr André Bunde, von „Die Friedens-Warte“ in Berlin, verdanke ich die prompte Übermittlung des Fried-Artikels darüber. Er lieferte den gleichlautenen Titel dieses Essays. Es soll die Aktualität von Fried Gedanken, und des Friedensjournalismus und der Friedensbewegung im Jahr 2011 und 1911 zeigen. lesen sie mehr »
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Erstellt am 08.07.2011 von Andreas Hermann Landl
Call for Applications for the Summer School 2011 18.7-2.9.11
Transcend Peace University and
the Galtung-Institut for Peace Theory and Peace Practice
Professional Trainings – online & on-site
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Erstellt am 13.02.2011 von Andreas Hermann Landl
Professional Trainings – 12 week all-online courses
Term: March 7th – May 27th 2011 lesen sie mehr »
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Erstellt am 02.01.2011 von Andreas Hermann Landl

Der Friedensforscher Johan Galtung ergänzte – laut Wikipedia – den traditionellen Begriff der Gewalt, der vorsätzlich destruktives Handeln eines Täters oder einer Tätergruppe bezeichnet, um die Dimension einer diffusen, nicht zurechenbaren strukturellen Gewalt:
- „Strukturelle Gewalt ist die vermeidbare Beeinträchtigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse oder, allgemeiner ausgedrückt, des Lebens, die den realen Grad der Bedürfnisbefriedigung unter das herabsetzt, was potentiell möglich ist“.
Diesem erweiterten Gewaltbegriff zufolge ist alles, was Individuen daran hindert, ihre Anlagen und Möglichkeiten voll zu entfalten, eine Form von Gewalt. Hierunter fallen nicht nur alle Formen der Diskriminierung, sondern auch die ungleiche Verteilung vonEinkommen, Bildungschancen und Lebenserwartungen, sowie das Wohlstandsgefälle zwischen der ersten und der Dritten Welt. Selbst eingeschränkte Lebenschancen auf Grund von Umweltverschmutzung oder die Behinderung emanzipatorischer Bestrebungen werden hierunter subsumiert.
In dieser umfassenden Definition kann Gewalt nicht mehr konkreten, personalen Akteuren zugerechnet werden, sondern sie basiert nurmehr auf Strukturen einer bestehenden Gesellschaftsformation, insbesondere auf gesellschaftliche Strukturen wieWerten, Normen, Institutionen oder Diskursen sowie Machtverhältnissen. Diese Begriffsbestimmung verzichtet auch auf die Voraussetzung, dass, um von Gewalt sprechen zu können, eine Person oder Gruppe subjektiv Gewalt empfinden muss. Strukturelle Gewalt werde von den Opfern oft nicht einmal wahrgenommen, da die eingeschränkten Lebensnormen bereits internalisiert seien. Da es nicht möglich ist allgemein zu bestimmen, was für ein Individuum potentiell möglich wäre, weil jedes Individuum schon dem Begriff nach in seinen Anlagen unterschiedlich ist, hat die Definition der strukturellen Gewalt keinen objektivierbaren Gegenstand.
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Erstellt am 06.12.2010 von Andreas Hermann Landl
Reiner Steinweg/Alexandra Tschesche (Hg.) in Zusammenarbeit mit Saskia Thorbecke, Kommunale Friedensarbeit. Begründung, Formen, Beispiele, Band 118 der IKW-Reihe Kommunale Forschung in Österreich, Linz 2009.
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Herausgegeben von Friedrich Klug
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ISBN 978-3-902493-05-7
Der Band im der kommunalwissenschafltichen Studienreihe, „Kommunale Friedensarbeit“, ist erschienen. Er wurde am Mittwoch, 10. Juni 11 Uhr im Alten Rathaus unter Anwesenheit und Mitwirkung des Linzer Bürgermeisters Franz Dobusch präsentiert. Der Band biete eine fazinierende Fülle an aktuellen Informationen zum Thema. Es handelt sich bei dieser Publikation um die erste nennenswerte Publikation zum Thema seit mehr als 20 Jahren.
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Erstellt am 22.09.2010 von Andreas Hermann Landl
„Sicherheit im öffentlichen Raum“ 7.10.2010
Der Friedensforscher Johan Galtung meinte, dass „Sicherheit“ meist vor allem die Sicherheit der Reichen vor dem Rest der Menschheit bedeute. Der Begriff „Frieden“ gelte aus Sicht der Friedensforscher eher für alle Menschen. Vor diesem Hintergrund wird folgende Frage ziemlich spannend.
„Wem gehört der öffentliche Raum?“ Diese Frage stelle sich vor allem – so der einführende Text bei der diesjährigen Präventionsfachtag – dann, wenn es um die „Sicherheit desselben“ gehe. „Denn öffentlich zugängliche Flächen wie Plätze, Parkanlagen oder Verkehrsflächen sind verstärkt Schauplätze vielfältiger Formen von Kriminalität.
Die Kriminalprävention sieht sich damit laufend mit neuen Herausforderungen konfrontiert, denen sich neben der Polizei vermehrt auch private Sicherheitsdienstleister stellen.“
Zum Einsatz kommen dabei
- technische Entwicklungen – von der Videoüberwachung bis zu geographischen Informationssystemen: Sie bieten für die polizeiliche Ermittlungsarbeit und Strategieentwicklung vielversprechende Möglichkeiten.
- Gleichzeitig werfen Kontrolle und Überwachung allgemein aber auch Fragen der Freiheitseinschränkung auf.
Die diesjährige Präventionsfachtagung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) will diese Fragen vor dem Hintergrund unterschiedlicher Blickrichtungen fundiert diskutieren.
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