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Stellt die Friedensfragen!

Solaranlagen gegen die Gewalt in Afrika: Wie erneuerbare Energie zur Friedensinfrastruktur werden kann

Erstellt am 24.07.2026 von Andreas Hermann Landl

Strom, der Frieden schafft? Was Solaranlagen in Konfliktgebieten leisten können

Kann eine Solaranlage Frieden schaffen? Eine neue Untersuchung aus sechs afrikanischen Konfliktregionen zeigt: Dezentrale Energie kann Kliniken sichern, Arbeit ermöglichen und Kriegswirtschaften schwächen. Doch ohne Mitbestimmung, faire Preise und gerechte Eigentumsverhältnisse kann sie auch neue Konflikte erzeugen.

  1. Die unterschätzte Friedensdividende der Energiewende
  2. Licht statt Diesel, Arbeit statt Milizen: Kann erneuerbare Energie Frieden fördern?
  3. Warum ein Solarnetz mehr sein kann als eine Stromleitung
  4. Frieden beginnt manchmal mit einer Steckdose
  5. Energie als Friedenspolitik: Afrikas Solarnetze zeigen neue Wege
  6. 600 Millionen Menschen ohne Strom – und eine große Chance für Frieden
  7. Wem gehört das Licht? Erneuerbare Energie zwischen Frieden und neuen Konflikten
  8. Solarstrom gegen Kriegswirtschaften: Hoffnung mit Risiken und Nebenwirkungen
  9. Nicht jede Solaranlage schafft Frieden – aber manche verändern eine Gesellschaft

Eine neue Untersuchung des Stanley Center for Peace and Security zeigt, wie dezentrale Solaranlagen und kleine Wasserkraftwerke in afrikanischen Konfliktregionen mehr bewirken können als Elektrizität. Sie können Kliniken am Laufen halten, Arbeitsplätze schaffen, die Abhängigkeit von gefährlichen Diesel- und Holzkohlemärkten verringern und das Vertrauen in öffentliche Einrichtungen stärken. Doch die Verbindung zwischen erneuerbarer Energie und Frieden ist kein Naturgesetz. Entscheidend ist, wem die Anlagen gehören, wer über Preise und Einnahmen entscheidet und ob Konflikte bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Als bewaffnete Gruppen eine Gemeinde im Osten der Demokratischen Republik Kongo bedrohten, geschah etwas Bemerkenswertes: Bewohnerinnen und Bewohner sollen nicht sofort geflohen sein. Sie versuchten zunächst, ihr neu errichtetes Solarnetz zu schützen.

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Aufrüstung heizt das Klima an: Die Rechnung, über die Europa kaum spricht

Erstellt am 22.07.2026 von Andreas Hermann Landl
Grafische Gegenüberstellung von Panzer und Rüstungsproduktion auf der einen sowie Windkraft, Solarenergie und grüner Forschung auf der anderen Seite.
Steigende Militärausgaben verursachen nicht nur direkte Emissionen. Sie können Rohstoffe, Kapital, Arbeitskräfte und Forschung von der Energiewende in die Rüstungsproduktion verlagern.

Eine neue Studie zeigt: Höhere Militärausgaben erhöhen nicht nur den direkten Treibstoffverbrauch. Sie können ganze Volkswirtschaften in Richtung energieintensiver Produktion verschieben und Forschung, Kapital sowie Fachkräfte von der grünen Wende abziehen.

Europa verfolgt zwei riesige Vorhaben gleichzeitig.

Einerseits sollen die Treibhausgasemissionen rasch sinken. Stromerzeugung, Verkehr, Gebäude und Industrie müssen innerhalb weniger Jahrzehnte weitgehend unabhängig von Kohle, Öl und Erdgas werden.

Andererseits steigen die Militärausgaben in einem seit dem Ende des Kalten Krieges kaum gekannten Ausmaß. Die NATO-Staaten beschlossen 2025, bis 2035 jährlich fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für militärische Kernaufgaben und weitere sicherheitsbezogene Bereiche bereitzustellen. Mindestens 3,5 Prozent sollen auf die enger gefasste militärische Verteidigung entfallen. (⁠NATO)

Kann beides gleichzeitig gelingen?

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Digital Independence Day: Raus aus dem digitalen Käfig — rein in die digitale Friedenskultur

Erstellt am 08.07.2026 von Andreas Hermann Landl
Menschen öffnen ein großes schwarzes Gittertor aus Kabeln, Schlössern und Plattform-Symbolen und treten in einen hellen öffentlichen Platz mit Friedenstaube, offenen Netzwerken, Datenschutz, freier Software und digitaler Souveränität.
Digital Independence Day – Peace Out: Raus aus dem digitalen Käfig — rein in digitale Freiheit, Demokratie und Friedenskultur.

Jeden ersten Sonntag: ein kleiner Schritt in die digitale Freiheit

Am 2. August 2026 ist wieder Digital Independence Day — kurz DI.DAY.

Die Idee ist einfach und stark: An jedem ersten Sonntag im Monat wechseln Menschen, Vereine, Medien, Gemeinden und Organisationen ein kleines Stück weg von der Abhängigkeit großer Digitalkonzerne — und hin zu freieren, faireren, datenschutzfreundlicheren und demokratieverträglicheren Alternativen.

Das klingt zunächst wie Technik. In Wahrheit ist es Friedenspolitik, Menschenwürde, Freiheit … .

Denn Frieden bedeutet nicht nur negativ: keine Bomben, keine Panzer, keine Raketen.

Frieden bedeutet positiv auch: Menschen können frei denken, frei sprechen, sich frei informieren, sich frei organisieren und ihre Daten, Kontakte, Musik, Texte, Bilder, Videos und Erinnerungen nicht einem digitalen Feudalsystem ausliefern.

Wer die Infrastruktur kontrolliert, kontrolliert einen Teil der Wirklichkeit.

Warum Friedensnews den Digital Independence Day unterstützt

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E-Control Bedeutung für die Energiewende mit friedlichen Mitteln

Erstellt am 06.07.2026 von Andreas Hermann Landl
Bürgerenergie ist mehr als ein Stromtarif:
Sie macht Gemeinden unabhängiger, Netze klüger und die Energiewende friedensfähiger.

Der jüngste E-Control-Entwurf ist mehr als eine technische Tarifänderung. Er ist ein Machtwechsel im Stromsystem:

Weg vom alten Prinzip „irgendwo große Kraftwerke, irgendwo passive Kundschaft“, hin zu einem Netz, in dem Haushalte, Gemeinden, Speicher, Wärmepumpen, E-Autos und Energiegemeinschaften aktiv mitspielen.

Die neuen Entgelte sollen ab 1. Jänner 2027 gelten; derzeit läuft eine Marktkonsultation, Stellungnahmen sind laut Medienbericht bis 24. Juli 2026 möglich. Die genaue Höhe der Tarife kommt erst später in einer eigenen Tarifverordnung.  

Politisch heißt das: Die Energiewende wird nicht nur auf Dächern entschieden, sondern in Tarifmodellen. Wer die Regeln schreibt, entscheidet, ob Bürgerenergie belohnt oder ausgebremst wird.

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40 Grad Sicherheit

Erstellt am 30.06.2026 von Andreas Hermann Landl
Querformat-Herobild mit Wien als Ausgangspunkt: Links dominiert eine Militär-Klimakatastrophe mit Kampfjets, Panzern, Rauch, Bränden, zerstörter Infrastruktur und dem Hinweis „50 % Militär-Klimakatastrophe“; rechts steht eine helle Zukunftsseite mit Wien, erneuerbarer Energie, öffentlichem Verkehr, Radverkehr, Begrünung, Dialog und Friedenspolitik. In der Mitte tagt symbolisch die G20, davor fordern Menschen Frieden, Gerechtigkeit und Klimaschutz.
Unser 360-Grad-Friedensnews-Feedback an die G20 und ihre „Köpfe“:
Wer Sicherheit mit Aufrüstung, fossiler Macht und militärischer Abschreckung verwechselt, heizt die Klimakrise weiter an.

Von Wien aus betrachtet ist die Rechnung klar: Frieden, Entwaffnung, Klimaschutz und Gerechtigkeit sind

keine idealistische Kür, sondern die naturwissenschaftlich gesicherte härteste Realpolitik im 21. Jahrhundert.

Unser 360-Grad-Friedensnews-Feedback für die Großen 20 Klimazerstörer und ihre Heere von Wien aus betrachtet

Während Wien 40 Grad misst, rüsten die G20 weiter auf. Seit 2015 hat der globale Militärapparat grob 35 Milliarden Tonnen CO₂e mitverursacht. Ein bitteres Stammbuchblatt für jene, die Brandbeschleunigung noch immer Sicherheit nennen. Oder schärfer, die G20 schützen alles: Grenzen, Märkte, Lieferketten, Rüstungsprofite und geopolitische Eitelkeiten. Nur das Klima, die Kinder, die Armen, die Alten und den Frieden schützen sie eher höchsten in ihrer Kriegs-PR.

Wie die politischen Spitzen, Militärs und Rüstungsindustrien die Erde vorbildlich gegen ihre Bewohner verteidigen

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800 Milliarden für Sicherheit? Oder für die Rüstungsindustrie?

Erstellt am 29.06.2026 von Andreas Hermann Landl
Illustration eines europäischen Friedenshauses, das sich teilweise in eine Rüstungs- und Fördermaschine verwandelt. Eine Waage zeigt Frieden, Diplomatie und Abrüstung auf der einen Seite sowie 800 Milliarden Euro, Rüstungsverträge und Industrieinteressen auf der anderen Seite.
Seit dem Vertrag von Amsterdam wurde die EU Schritt für Schritt militärischer:
Verteidigungsagentur – Verteidigungsfonds – Friedensfazilität – Rüstungsindustrieprogramme und ReArm Europe.

Sie markieren den Weg von der Friedensunion zur Verteidigungsunion mit Friedensprojekttarnanstrich.

Vom Vertrag von Amsterdam über die Europäische Verteidigungsagentur bis zu ReArm Europe/Readiness 2030: Ein Dossier über die militärische Integration der EU, die Macht der Rüstungslobby, die politischen Lager — und die vergessenen Alternativen von Myrdal, Tinbergen, Galtung und Bahr.

Die Europäische Union erzählt ihre eigene Geschichte gerne als Friedensgeschichte. Das ist nicht falsch. Nach zwei Weltkriegen wurde aus Feinden ein gemeinsamer Rechts-, Wirtschafts- und Verhandlungsraum. Frankreich und Deutschland führen heute keine Kriege mehr gegeneinander. Grenzen wurden geöffnet. Austausch, Handel, Recht und gemeinsame Institutionen ersetzten alte Feindbilder.

Aber seit den 1990er-Jahren kam eine zweite Geschichte dazu. Leiser, technischer, oft gut versteckt in Verträgen, Agenturen, Fonds und Strategien: die schleichende militärische Integration der EU und die Aushöhlung des Geistes der Union bei ihrer Gründung 1957. Damals wussten alle Eliten noch was Krieg bedeutet. Heute sind wieder Geschichtsvergessene Schlafwandler am Werk – wie 1914 und 1939.

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Nicht alles, was Sicherheit schafft, trägt Uniform

Erstellt am von Andreas Hermann Landl
Hero-Bild zu Österreichs möglicher Friedensquote: Menschen aus Diplomatie, Schule, Forschung, Gemeinden, Energieunabhängigkeit und Menschenrechtsarbeit zeigen, dass Sicherheit nicht nur militärisch entsteht.
Sicherheit entsteht nicht nur durch Uniformen, sondern auch durch Diplomatie, Friedensbildung, Energieunabhängigkeit, Rechtsstaat, Medienkompetenz und zivile Konfliktbearbeitung.

Eine Friedensquote von 0,2 Prozent des BIP wäre ein ziviler Gegenpfad zur militärischen 2-Prozent-Quote.

Warum Österreich neben dem Bundesheer-Aufbauplan endlich einen Friedensaufbauplan 2032 braucht?

Die Welt kennt Militärquoten. Aber sie kennt kaum Friedensquoten.

Staaten zählen genau, wie viel sie für Soldaten, Panzer, Drohnen, Kampfflugzeuge, Munition und Kasernen ausgeben. Internationale Organisationen vergleichen diese Ausgaben in Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Medien berichten darüber. Regierungen setzen Zielwerte. Militärs fordern Aufwuchspläne.

Aber wie viel geben die Staaten der Vereinten Nationen für Frieden mit friedlichen Mitteln aus?

Diese Frage wird erstaunlich selten gestellt.

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Gemeinsam entscheiden, ohne zu überstimmen: Systemisches Konsensieren als Beitrag zu einer friedlicheren Entscheidungskultur

Erstellt am 23.06.2026 von Viktor Weiert
Illustration eines hellen, offenen Konferenzraums mit vielfältigen Menschen in Gesprächen und Arbeitsgruppen zum Thema gemeinsames Entscheiden und Systemisches Konsensieren.
Beim SK-Community-Forum 2026 in Linz tauschen sich Menschen darüber aus, wie Gruppen bessere Entscheidungen treffen können: fair, transparent und mit möglichst geringem Widerstand.

Von 25. bis 27. Juni 2026 findet im Wissensturm Linz das SK-Community-Forum 2026 statt. Das Treffen richtet sich an Menschen, die Systemisches Konsensieren (SK) anwenden, weiterentwickeln, vermitteln oder in Organisationen, Gemeinden, Initiativen und Gruppen praktisch erproben wollen. Das Format ist als Open Space angelegt: Neben einigen fixen Themen entsteht Raum für Fragen aus der Praxis, gemeinsame Reflexion und Austausch darüber, wie tragfähige Entscheidungen in Gruppen besser gelingen können.

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Friedenstermine Österreich

Erstellt am von Andreas Hermann Landl
Hero-Bild zu Friedensterminen in Österreich: Eine vielfältige Gruppe von Menschen steht auf einem hellen öffentlichen Platz mit Kalendern, Notizbüchern und Friedensschildern. Im Hintergrund sind österreichische Symbole wie Wien, Alpen, Parlament und UNO-City angedeutet.
Frieden braucht Termine, Orte und Menschen, die hingehen. Hinweise auf Veranstaltungen, Aktionen und Initiativen für Frieden, Neutralität, Demokratie und sozialen Fortschritt in Österreich.

Wer sich für Frieden, Neutralität, Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit einsetzen will, braucht gute Orte, gute Termine und gute Bündnisse. Diese Seite sammelt Hinweise auf aktuelle Friedensveranstaltungen in Österreich und im internationalen Umfeld.

Im Mittelpunkt stehen Organisationen und Initiativen, die öffentlich zu Frieden, Abrüstung, Neutralität, Dialog, sozialem Fortschritt und ziviler Konfliktlösung arbeiten. Die Termine werden laufend ergänzt, sobald neue Hinweise verfügbar sind.

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Friedens-Termine in Wien

Erstellt am 22.06.2026 von Andreas Hermann Landl

Update einiger Friedens-Termine in Wien – Sei dabei!

Am Donnerstag 25.6.2026 werden im Petitionsausschuss die Stellungnahmen des Aussen- und des Verteidigungsministeriums sowie des Verfassungsdienstes im Bundeskanzleramt diskutiert. Die ARGE Wehrdienstverweigerung hofft, dass sie im Herbst selbst in den Ausschuss eingeladen wird, um die Forderungen der Bürgerinitiative argumentativ zu unterstützen.

Am Donnerstag 25.6.2026 ab 11.00 wird die ARGE eine Kundgebung vor der Universität Wien (1., Universitätsring 1) abhalten. Da der Bundesrat tagt, muss wegen der Bannmeile dahin ausgewichen werden.

Peter Kolba: „Es wäre fein, wenn ihr uns unterstützen kommt.“

Die Bundesregierung scheint über die Sommerferien die Verlängerung des Wehr- und Zivildienstes vorzubereiten. Die ARGE Wehrdienstverweigerung verteilt dazu vor Wiener Schulen Flugblätter.
Gerade die letzten Schulwochen sind dafür gut geeignet.

Ich könnt uns unterstützen:

  • Flugis verteilen in Wien
  • (Meeting dafür: Mo 29.6.2026, 16.00, ARGE WDV, 1., Schottengasse 3a/1/4/59)
  • Flugi-Layout anfordern und selbst Flugis ausserhalb Wiens verteilen.

Wie jeden Sommer findet auch heuer zum:

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