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Stellt die Friedensfragen!

International Peace Day – Start der UN-Generalsversammlung in New York

Erstellt am 21.09.2026 von Andreas Hermann Landl

Heute, Montag, 21. September 2026, seit 16 h MEZ(NY+6h), läuft bereits die hochrangige Woche der 81. UN-Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. Die General Debate, also die große Redeschlacht der Staats- und Regierungschefs, beginnt morgen, Dienstag, 22. September.

Heute: Was kann man aus Wien verfolgen?

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Weltfriedenstag: Der nachhaltigste Fortschritt heißt Frieden

Erstellt am von Andreas Hermann Landl

Frieden ist nicht automatisch nachhaltig – aber ohne Frieden ist dauerhafte Nachhaltigkeit kaum möglich.

Immanuel Kant hatte kein Elektroauto, keine Wärmepumpe und vermutlich auch keine Vorstellung davon, dass Menschen einmal über das Klima des ganzen Planeten diskutieren würden. Aber er hatte 1795 eine Idee, die erstaunlich modern klingt: Politik sollte nicht nur den nächsten Sieg organisieren, sondern Verhältnisse schaffen, die dauerhaft Frieden ermöglichen. Vielleicht sollten wir deshalb Friedensjournalismus endlich als das verstehen, was er im 21. Jahrhundert sein kann: eine besondere Form des Nachhaltigkeitsjournalismus zu den 17 SDGs der Vereinten Nationen.

Heute, am 21. September, begeht die UNO den Internationalen Tag des Friedens. Das Motto 2026 lautet: „Invest in Peace – For Everyone, Everywhere, Every Day.“ Frieden, so die UNO, sei mehr als die Abwesenheit von Krieg.

Heute, am 21. September, begeht die UNO den Internationalen Tag des Friedens. Das Motto 2026 lautet: „Invest in Peace – For Everyone, Everywhere, Every Day.“

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41 Prozent weniger CO₂ werden plötzlich eine „Bild-Auto-Lüge“

Erstellt am von Andreas Hermann Landl
Satirisches Hero-Bild über boulevardartige Berichterstattung zur Klimabilanz von Elektroautos.
Wie aus 41 Prozent weniger CO₂ eine Auto-Lüge wird oder unsinnige Aufrüstung

Die verlorene Ehre der Elektroautos und der friedlichen Mittel?

RUMMS! So begann sinngemäß die große Enthüllung: Elektroautos seien gar nicht so sauber, wie uns erzählt werde. Die „Bild am Sonntag“ machte aus einer neuen Studie der Technischen Universität München die Schlagzeile „Die Auto-Lüge der EU“.

Nur: Was steht tatsächlich in der Studie und was oder wer könnte dahinterstecken – Ölbaron Putin, oder gar Drill-Baby-Trump, die deutsche Autoindustrie die plötzlich in Rüstungsfabriken investiert, Rheinmetall die in Wien immer noch keine E-Militär-LKws schafft, die Chinesen die die Deutschen und Ösis?

Das klingt nach Skandal. Nach ertappten Politikern. Nach Batterien mit falschem Schnurrbart. Ein guter Journalist hätte die Studien wohl nicht auf die Interessen der Geldgeber des Springerverlages zurecht gehackt.

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Erst Abseits lernen, dann auf die Strafbank

Erstellt am 10.09.2026 von Andreas Hermann Landl
Satirische Karikatur: Donald Trump benennt auf einer schmelzenden Eishockeyfläche den Ontariosee mit einem übergroßen Filzstift in „Lake America“ um. Ein kanadischer Eishockeyspieler schaut skeptisch zu. Auf einer Strafbank liegen Militärhelm und Aktenkoffer. Darüber steht: „Erst Abseits lernen, dann annektieren.“

Ich bin in Andalusien inzwischen so tiefenentspannt, dass mich Trump erstmals seit langem nicht mehr aufregt, sondern nur mehr erheitert. Die Chancen, dass Trump am 3. November auch den Senat verliert stehen seit gestern erstmals 50:50 und es ist wahrscheinlicher dass die Demokraten 53 Sitze und damit die Mehrheit im Senat bekommen. Die Wahrscheinlichkeit wird sogar von Tag zu Tag besser, weil Trump außer Unfug nichts mehr politisch gebacken bekommt. Fast alles, was sogar den Republikanern wichtig, ist wie Benzinpreis an der Zapfsäule, Inflation, Zinsen, Mieten, Kriege, etc. bringt er nicht auf die Reihe. Dafür müsste er nämlich machen was er nur könnte, wenn er nicht Trump wäre. Da ich mich zur Zeit mit Eishockey befasse, dem Nationalsport der Kanadier konnte ich nicht anders und habe zur Erheiterung ins Frieden-mit-Humorfach gewechselt.

Von Lord Stanley bis Trump: Warum ein Weltpolitiker dringend auf die Strafbank gehört und dem Eishockey inzwischen das Eis ausgeht.

Es gibt zwei Möglichkeiten, mit seinen Nachbarn umzugehen: Man lädt sie zum Eishockey ein. Oder man erklärt ihr Land zum künftigen Bundesstaat und versucht schon mal den gemeinsamen See neu zu beschriften.

Donald Trump bevorzugt, laut AP, offenbar die zweite Variante. Nach seinen wiederholten Vorstößen, Kanada als 51. US-Bundesstaat einzugemeinden, ordnete er im August die Bezeichnung „Lake America“ für den Ontariosee im amerikanischen Namenssystem an. Kanada muss diese Umbenennung nicht übernehmen. Das Wasser wurde auch nicht gefragt.

Damit hat die internationale Politik eine neue aberwitzige Eskalationsstufe erreicht: den territorialen Etikettenschwindel.

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Frieden beginnt unter unseren Füßen

Erstellt am 22.08.2026 von Andreas Hermann Landl

KOMMUNNALE FRIEDENSPOLITIK – KLIMAGESETZE DER NATUR

Menschen entsiegeln gemeinsam eine Fläche in einer österreichischen Gemeinde; daneben entstehen Grünraum und ein naturnaher Bach.
Wo Asphalt wieder zu lebendigem Boden wird, entstehen Schutz vor Hitze und Hochwasser, öffentliche Begegnungsräume und neue Formen kommunaler Zusammenarbeit.

Österreichs Bodenpolitik auch eine Frage des Friedens und der Gewaltprävention

Seit 2006 befasse ich mich mit Friedensarbeit in Städten und Gemeinden. Dabei zeigt sich immer wieder: Frieden entsteht nicht erst dann, wenn ein offener Konflikt gelöst werden muss. Er entsteht viel früher – in den Strukturen des Zusammenlebens, in der Beteiligung an Entscheidungen und in der Frage, wie gerecht wir unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen verteilen.

Eine dieser Lebensgrundlagen liegt direkt unter unseren Füßen:
DER BODEN.

Jeden Tag nimmt Österreich rund 6,5 Hektar zusätzliche Fläche in Anspruch.

Das entspricht ungefähr neun Fußballfeldern.

Meist geschieht das tragischer Weise ohne große öffentliche Aufmerksamkeit:

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Einmalige Besonderheit nachhaltiger Selbst-Auslöschungs-Vorbeugung

Erstellt am 18.08.2026 von Andreas Hermann Landl
Mit jedem weiteren Jahr steigt das kumulative Risiko einer existenziellen Katastrophe – verifizierbare Abrüstung bietet einen Ausweg.

Symbolische Illustration zur wachsenden Gefahr durch ABC-Waffen-Aufrüstung und anderen globalen existenziellen Risiken. © co-reation A. H. Landl & KI

# Warum jedes Jahr ohne Abrüstung die Wahrscheinlichkeit der ultimativen Katastrophe erhöht

## Ein mathematisches Argument, das die Sicherheitspolitik zu selten zu Ende denkt

Die Doomsday Clock des Bulletin of the Atomic Scientists steht seit Januar 2026 bei 85 Sekunden vor Mitternacht — näher an der Katastrophe als je zuvor seit ihrer Einführung 1947, näher sogar als während der Kubakrise 1962. Das ist keine symbolische Randnotiz, sondern die informierte Einschätzung von Wissenschaftlern, die seit Jahrzehnten nukleare, klimatische und technologische Risiken beobachten. Sie begründen die Verschärfung mit aggressiver Großmachtpolitik, dem Zusammenbruch von Rüstungskontrollabkommen und einem eskalierenden Wettrüsten — verstärkt durch neue Risikofaktoren wie unkontrollierte KI-Entwicklung und ausbleibenden Klimaschutz.

### Das Argument, das die Verteidiger des Status quo selten beantworten

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Lasst uns cooler handeln in heißer Zeit

Erstellt am 13.08.2026 von Andreas Hermann Landl
„Menschen steuern gemeinsam ein kreisförmiges Zukunftsinstrument, das einen Panzer in Wasser, Bahnverkehr, Gesundheit und einen lebenden Baum verwandelt.“

Nachhaltigkeit und Abrüstung werden Zukunft

Sicherheit neu denken: Wenn militärische Ressourcen in Klimaschutz, öffentliche Infrastruktur und nachhaltigen Frieden fließen. © AHL – friedensnews.at co-kreation mit KI

Die Hitze liegt über Österreich und Europa. Felder trocknen aus, Bäume geraten unter Stress, Wohnungen werden zu Wärmespeichern. Für ältere Menschen, Kinder, Kranke und Menschen, die im Freien arbeiten müssen, wird Hitze zur unmittelbaren Lebensgefahr und zum Milliardengrab. Wasser, Schatten und eine kühle Nacht sind plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr.

Hitze und Dürre sind eine Aufforderung der Natur vom Protest zum Handeln zu kommen, zum Aufstand mit friedlichen Mitteln. Sie sind ein Auftrag, unsere Städte, Landschaften, Wirtschaft und Demokratie und unsere Sicherheitspolitik für nachhaltigen Frieden und Abrüstung gemeinsam umzubauen – aber auch unsere Demokratie und Sicherheitspolitik.

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Hiroshima mahnt: Stopp der atomaren Aufrüstung und der neuen Kriegspolitik

Erstellt am 06.08.2026 von Andreas Hermann Landl
81 Jahre nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima wächst erneut die Gefahr eines konventionellen und sogar atomaren Wettrüstens.

Die Krone und der Kurier erwähnen das heute mit keinem Sterbenswörtchen dabei waren die US-Bomben auf Hiroshima, Nagasaki setzen. Der Atomblitz dauerte einige Sekunden. Zahlreiche einzelne Feuer vereinigten sich innerhalb von rund 30 Minuten zu einem Feuersturm. Sie erfassten rund 13 Quadratkilometer. Das war eine Fläche viereinhalbmal so groß wie der gesamte erste Wiener Bezirk. Auf Wien übertragen wären damit etwa 60 Prozent des Stadtgebiets innerhalb des Gürtels sofort ausgebrannt – 99% des Weltkulturerbes von Wien wäre schlagartig für immer verloren.

Am 6. August 2026 finden in Wien zwei Gedenk- und Friedensveranstaltungen statt.

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Die USA warfen am 6. August 1945 eine Atombombe auf Hiroshima. Der größte Massenmord an Zivilistinnen und Zivilisten in der Geschichte, binnen kürzester Zeit bis heute.


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Am 9. August ermordeten sie noch fast die ganze Bevölkerung von Nagasaki mit einer Wasserstoffbombe. Hunderttausende Menschen starben in diesen Städten sofort oder an den langfristigen Folgen der Verbrennungen und der radioaktiven Strahlung.

Damit begann das Atomzeitalter – und eine neue Qualität von Gefahr für die gesamte Menschheit. Erstmals gab es Waffen, mit denen nicht nur Städte, sondern die gesamte menschliche Zivilisation zerstört werden kann.

Die Gefahr der Menschheitsauslöschung wächst dramatisch

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Donnerwetter – ÖVP-Klimapolitik

Erstellt am 05.08.2026 von Andreas Hermann Landl

General sagt die ÖVP kann nichts für’s Wetter

Ich brate heute im Waldviertel bei 35 Grad. Harbach galt einmal als verlässliche Sommerfrische. Geflüchtet ins klimatisierte Cafe des Moorheilbades schlage ich die ausliegende „Kronen Zeitung“ auf. Da erklärt der neue ÖVP-Generalsekretär Markus Gstöttner an prominenter Stelle:

Das Wetter ist ein Phänomen, das nicht im direkten Einflussbereich der Politik liegt.

Das ist ungefähr so schlau wie der Satz eines Kapitäns bei einer Donaukreuzfahrt der Regierung nach dem ungeplanten auflaufen des Schiffes sagt:

„Das Wasser, der Kurs, etc. liegen nicht im Zuständigkeitsbereich des Kapitäns und der Crew“.

Natürlich kann keine Regierung Welt derzeit für morgen Regen bestellen. Und, ein einzelner heißer Tag beweist noch keinen Klimawandel. 5 Tage über 40 Grad in Österreich erstmals sind aber etwas ganz anderes und das ermals seit Beginn der Messungen vor Jahrhunderten. Die Häufung und Verschärfung von Hitzewellen durch interessengelenkt ausgebremste Klimapolitik ist wissenschaftlich gut belegt. Da kann man die Klimamodelle vorwärts und rückwärts rechnen. Politik entscheidet aber sehr wohl, ob Häuser gedämmt, Böden geschützt, Öffis ausgebaut oder gar Öl und Gas zurückgedrängt werden. Sie entscheidet, ob sie den Feuerlöscher füllt – oder weiter Benzin verbilligt.

Hier eine Analyse der immer wieder verblüffenden Sager der ÖVP-Spitzenpolitikerinnen und -politiker.

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40 Grad Sicherheit

Erstellt am 03.08.2026 von Andreas Hermann Landl
Querformat-Herobild mit Wien als Ausgangspunkt: Links dominiert eine Militär-Klimakatastrophe mit Kampfjets, Panzern, Rauch, Bränden, zerstörter Infrastruktur und dem Hinweis „50 % Militär-Klimakatastrophe“; rechts steht eine helle Zukunftsseite mit Wien, erneuerbarer Energie, öffentlichem Verkehr, Radverkehr, Begrünung, Dialog und Friedenspolitik. In der Mitte tagt symbolisch die G20, davor fordern Menschen Frieden, Gerechtigkeit und Klimaschutz.
© Bildkonzept AHL – KI-Co-Kreation

Unser 360-Grad-Friedensnews-Feedback für die Großen 20 Klimazerstörer und ihre Heere von Wien aus betrachtet

Während Wien 40 Grad misst, rüsten die G20 weiter auf.

Seit 2015 hat der globale Militärapparat grob mindestens 35 Milliarden Tonnen CO₂e mitverursacht.
Ein bitteres Stammbuchblatt für jene, die Brandbeschleunigung noch immer Sicherheit nennen. Oder schärfer, die G20 schützen angeblich alles:

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