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Stellt die Friedensfragen!

Schamlos friedlich: Wie Österreich die EU-Rüstungsausnahme für echte Sicherheit nutzen kann

Erstellt am 03.06.2026 von Andreas Hermann Landl
Symbolisches Teaserbild: Österreich zwischen Krieg und Zukunft. Soldat*innen und Zivilgesellschaft verbinden Verteidigung, Cyberabwehr, Energie, Wasser, Bildung, soziale Sicherheit und Frieden zu umfassender Sicherheit statt bloßer Aufrüstung.
Echte Sicherheit schützt Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen: durch Bildung, Cyberabwehr, Energieunabhängigkeit, Wasser, soziale Sicherheit, Friedensfähigkeit und kluge soziale Verteidigung.

Wenn Milliarden für „Verteidigung“ plötzlich EU-konform sind dürfen wir sie nicht phantasielos in Rüstungs-Ladenhürter stecken.

Ein neutrales Land muss Sicherheit und Friedenspolitik viel breiter denken: Bildung, Forschung, Energie, Cyberabwehr, Katastrophenschutz, Naturschutz, soziale Stabilität und Friedensdiplomatie schützen die Menschen im 21. Jahrhundert in der Regel direkter und nachhaltiger als neue Waffensysteme.

Österreich, Deutschland und die EU stehen an einer Weggabelung. Die österreichische Regierung hat nun ein Doppelbudget beschlossen, das sparen soll. Im EU-Leo wächst das schulden-finanzierte Verteidigungsbudget kräftig und wird mit Zinses-Zinsen einen Rüstungsschulden-Kollaps nach sich ziehen den Europa noch nie gesehen hat.

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Friedens-Termine in Wien

Erstellt am 02.06.2026 von Andreas Hermann Landl

Update einiger Friedens-Termine in Wien – Sei dabei!

Demo gegen das nächste Budget des sozialen Kahlschlags

Auftakt: 10. Juni 2026, 17 Uhr, Christian-Broda-Platz, Wien
Schlusskundgebung: ca. 19 Uhr, Heldenplatz

Treffpunkt für Versöhnungsbund-Menschen (und solche, die mit uns gemeinsam gehen wollen): 16:50 Uhr, Mariahilfer Str. 124 vor dem „BackWerk“

„Am 10.07. will die Bundesregierung vom Nationalrat ein neues Zwei-Jahres-Budget des sozialen Kahlschlags beschließen lassen. Gleichzeitig wird bei sinnlosen und teilweise ökologisch bedenklichen Infrastrukturprojekten wie neuen Autobahnen und Schnellstraßen ebenso wie bei der horrenden, angeblich notwendigen Aufrüstung kein Cent eingespart. Gekürzt wird also nur bei uns.

Wo genau, werden wir schon am 10.06. ziemlich genau wissen, da der Finanzminister an diesem Tag die Budgetrede im Nationalrat hält…

Wir fordern daher:

  • ein Nullbudget für Aufrüstung
  • den sofortigen Stopp unökologischer Verkehrsprojekte für den Individualverkehr und die Umwidmung der dafür vorgesehenen Mittel für einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs und dessen Verbilligung bis dieser immer billiger und billiger wird
  • die Einführung einer progressiven Vermögens- und Erbschaftssteuer 
  • die Abschaffung des Steuerprivilegs für Kapitaleinkommen – diese wie z.B. Gewinne oder Einkommen aus Privatstiftungen müssen genauso wie Einkommen aus Arbeit besteuert werden
  • einen  Krisenkonsolidierungsbeitrag für Spitzenverdiener*innen
  • die vollständige Abschöpfung von Über- und Spekulationsgewinnen“
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40 Jahre Tschernobyl: Warum Atomenergie, Krieg und Neutralität zusammengehören

Erstellt am 27.05.2026 von Andreas Hermann Landl
Symbolbild zu 40 Jahre Tschernobyl: Atomkraftwerk, Warnzeichen, Friedenstaube und Hinweis auf Neutralität und demokratische Energiewende.
Vierzig Jahre nach Tschernobyl bleibt die Frage aktuell: Wie hängen Atomenergie, Krieg, Demokratie, Neutralität und soziale Sicherheit zusammen?

Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg stellen Videos einer Wiener Podiumsdiskussion online. Die Botschaft: Tschernobyl ist nicht vorbei. Und im Krieg wird Atomkraft noch gefährlicher.

Vierzig Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl erinnern Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg daran, dass Atomenergie nie nur eine technische Frage war. Sie ist auch eine Frage von Demokratie, Krieg, Frieden, Sozialstaat und Neutralität. Die Videos einer Wiener Podiumsdiskussion mit Helga Kromp-Kolb, Nikolaus Müllner und Wilfried Leisch sind nun online abrufbar.

Am 26. April 1986 explodierte Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Es war einer der schwersten Technik- und Politikunfälle der Moderne.

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Musk gegen OpenAI: Was der Prozess um ChatGPT für Nutzer, Demokratie und Frieden bedeutet

Erstellt am 08.05.2026 von Andreas Hermann Landl
Der Streit um OpenAI zeigt eine größere Frage:
Soll künstliche Intelligenz vor allem Konzernen nützen oder dem Gemeinwohl dienen?

Der Prozess um ChatGPT ist mehr als ein Streit zwischen Milliardären.
Er zeigt:

Warum künstliche Intelligenz nicht nur schneller, billiger und mächtiger werden darf,
sondern demokratisch kontrolliert, gemeinwohlorientiert und friedensfähig sein muss.

Elon Musk klagt gegen OpenAI, die Firma hinter ChatGPT. Es geht um Geld, Macht, Kontrolle und die Frage, ob künstliche Intelligenz dem Gemeinwohl dienen soll oder vor allem privaten Konzernen. Für Nutzerinnen und Nutzer ändert sich kurzfristig wenig. Für Demokratie, Frieden, Bildung, Medien und globale Gerechtigkeit steht aber viel auf dem Spiel.

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18, 21, 39 oder 52? Die Millionenshow-Frage, die Europas Aufrüstungslogik bloßstellt

Erstellt am 04.05.2026 von Andreas Hermann Landl
Illustration einer friedlichen Quizshow-Bühne vor einer Weltkarte. Auf einer großen Anzeigetafel steht die Frage „Wie viele Länder kommen ohne Militär aus?“ mit den Antwortfeldern 18, 21, 39 und 52. Rund um die Bühne sind Symbole für zivile Sicherheit zu sehen, darunter Friedenstauben, Handschlag, Vertrag, Küstenwache, Polizei und UNO-Gebäude. Im Vordergrund sitzt ein interessiertes Publikum. Unten auf dem Pult steht der Satz „Sicherheit braucht mehr als Waffen“.
Millionenshow für Friedensfans: 18, 21, 39 oder 52 – Warum Sicherheit oft klüger ist als Säbelrasseln?

Wie viele Länder kommen heute ohne Militär aus – 18, 21, 39 oder 52?

Quizfrage mit politischer Sprengkraft: Warum mehrere Antworten zugleich halb richtig wirken – und was Länder ohne Armee seit 1945 tatsächlich erlebt haben

Wer bei einer Quizshow sitzt, lernt schnell: Oft ist nicht die lauteste Antwort die richtige, sondern die sauberste. Genau so ist es bei der Frage, wie viele Länder heute ohne Militär auskommen. Je nach Zählung kursieren unterschiedliche Zahlen. Wer nur souveräne Staaten zählt, landet meist bei 21. Wer Staaten und Territorien zusammen zählt, kommt häufig auf 39. Deshalb wirken Zahlen wie 18, 21, 36, 39 oder sogar 52 manchmal plausibler, als sie auf den ersten Blick aussehen.  

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Iran-Krieg: größte fossile Multi-Krise der Geschichte durch Aufrüstung und Krieg: Warum der Wiener Friedensfackelzug jetzt wichtiger ist als je zuvor

Erstellt am 21.04.2026 von Andreas Hermann Landl
Ankündigung des Wiener Fackelzugs für Frieden am 30. April 2026 unter dem Motto „Nieder mit den Waffen“.
Die SJ Wien ruft am 30. April zu einem offenen Fackelzug für Frieden auf. Nach 5.500 Teilnehmenden im Vorjahr könnte Wien erneut ein starkes Zeichen gegen Aufrüstung setzen.  

SPÖ-Jugend ruft zu offenem Friedensfackelzug in Wien
Kann der 30. April zum Signal werden, dass Frieden, Abrüstung und Nachhaltigkeit wieder mehrheitsfähig werden?

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Ukrainekrieg bis heute: Hunderttausende Tote, Zehntausende Vermisste, mehr als eine Million Verwundete

Erstellt am 17.04.2026 von Andreas Hermann Landl
Mensch schaut auf Symbolbild Kriegszerstörungen in der Ukraine und Russland vom 24.2.2022 bis 17.4.2026 - Miltärische Verluste, Zivile Opfer, Vermisste, Zahlen Quellen, Analyse - Hinter jeder Zahl stehen Menschen und Millionen unerwünschte Schicksale.

Was in der Kriegsberichterstattung oft untergeht: Selbst vorsichtige Schätzungen zeigen ein Menschendrama von gewaltigem Ausmaß. Exakte Opferzahlen bleiben umkämpft. Doch die Größenordnung ist längst so erschütternd, dass niemand mehr von einem „normalen“ Krieg sprechen kann. Grundlage dieses Beitrags ist eine Zusammenstellung von Pazifist Becker die er mir kürzlich übermittelte.  Ich habe daraus eine Grafik produziert:

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Die Wieder-Aufrüstung in Europa stoppen heißt den organisierten Wahnsinn stoppen

Erstellt am 10.04.2026 von Andreas Hermann Landl

StopRearmEurope – Mission Impossible

Aus einem Aufruf von anfangs mehr als 800 Organisationen ist laut Kampagnenseite inzwischen ein Netzwerk mit 2042 Unterzeichnern geworden. Einer davon bin ich. Die Bewegung wendet sich gegen den Kurs der EU, über Readiness 2030 und das SAFE-Instrument Hunderte Milliarden Euro für militärische Fähigkeiten zu mobilisieren.

Die eigentliche Frage lautet aber nicht nur:

  • Wer ist dafür und wer dagegen?
  • Sondern: Welche Behauptungen kursieren auf allen Seiten, welche Tricks werden benutzt, was ist nachprüfbar, wer profitiert wirklich und wie könnte eine vernünftigere Friedenspolitik für Europa und Eurasien aussehen? 
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Matthias Reichl ist tot: Ein beharrlicher Friedensarbeiter, dem wenigstens der neue Irankrieg zum 84. Geburtstag erspart blieb

Erstellt am 09.04.2026 von Andreas Hermann Landl

Heute ist der internationale Hias-Reichl-Day. Mit Matthias Reichl ist am 5. Jänner 2026 ein wichtiger österreichischer Friedensarbeiter, Radiomacher und Mitgründer des Begegnungszentrums für aktive Gewaltlosigkeit gestorben. Er ist am vor 84 Jahren am 9. April 1942 geboren. Und heute ist:

Global Days of Action on Military Spending (GDAMS)

Info Session and Launch: Global Days of Action on Military Spending (GDAMS)

Join our Launch Event on Zoom on April 9 (13:00 CEST) to learn, connect, and take action. We’ll present our toolkit, where you’ll find dozens of …

Das hätte Hias wohl gefallen.

Ich kannte Hias seit über 40 Jahren. Wir haben uns im Begegnungszentrum damals auf den Internationen Gewaltfreien Marsch in den Niederlanden vorbereitet. Es war eine der Blütezeiten der Friedensbewegung in Europa. Ich wollte noch auf sein Begräbnis fahren; sofort einen Nachruf schreiben; Aber die Zeitgeschichte und ihre Irren rasen dahin, dass ich bei Kräften bleiben muss, wenn ich noch erleben will wie nicht die Friedensfreunde, sondern die Kriegsirren sterben. Nun stieß bei Grabungen am Schreibtisch wieder auf einen Notiz und habe überlegt wie ich Hias dennoch anmessen würdigen kann.

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Digitale Unabhängigkeit in der Praxis. Zum 4. Digital Independant Day #DID #DUT

Erstellt am 05.04.2026 von Viktor Weiert
Symbolic picture shows a newsrooms where independent Journalism is a public good when nuclear danger, climate crisis, and disinformation threaten demodratic judgment.

Morgen ist der 4. Digital Independence Day (DI.Day) oder auch Digitale Unabhängigkeitstag (DUT).

Dass Europa sich von internationalen Plattformen, wie Meta, Google, Apple, Microsoft und Amazon unabhängig macht, ist aus verschiedenen Gründen ein Beitrag zum Frieden. Und dazu gehört nicht nur

  • die digitale Souveränität der einzelnen Staaten bzw. der EU, sondern auch
  • die Unabhängigkeit und Kompetenz der einzelnen Bürgerinnen und Bürger.

Denn je weniger Bürger:innen auf diese Plattformen angewiesen sind und desto besser sie sie durchschauen, desto weniger ist Europa erpressbar und manipulierbar.

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