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Stellt die Friedensfragen!

Epstein-Files, Machtmissbrauch und Aufrüstung: Wie Netzwerke Straflosigkeit bauen – und warum das den Frieden kostet

Erstellt am 06.02.2026 von Andreas Hermann Landl

Die neuen „Epstein Files“ sind kein einzelner Skandal, sondern ein Blick in ein Machtmilieu, das Menschen zu Objekten macht und sich über Jahre gegen Konsequenzen abschirmt. Gleichzeitig treibt die US-Politik unter Donald Trump die Rüstungsproduktion erneut an. Das sind nicht automatisch „eine große Verschwörung“ – aber es sind ähnliche Muster: Nähe, Abhängigkeit, Angstkommunikation, Lobbydruck, Straflosigkeit.

  1. Mein Ausgangspunkt: Rabinowichs Diagnose – Macht frisst Lebendigkeit Julya Rabinowich schreibt: „Die Halbwüchsigen sind keine Menschen in den Augen dieser Macht. Sie sind Energieladestationen.“ (Quelle: Facebookseite). Das ist literarisch zugespitzt, aber politisch präzise. In Ausbeutungssystemen wird Entmenschlichung zur Technik: Wer die anderen als „Ding“ behandelt, muss sich nicht rechtfertigen. Genau deshalb ist das Thema nicht nur „Privatverbrechen“, sondern eine Frage der Demokratie: Schützt der Staat die Schwachen – oder schützt er die Mächtigen vor Scham, Strafe und Öffentlichkeit?
  2. Was ist an den „Epstein Files“ aktuell? Am 30. Januar 2026 veröffentlichte das US-Justizministerium eine weitere große Tranche an Unterlagen zu Jeffrey Epstein und erklärte, damit die Vorgaben des „Epstein Files Transparency Act“ (Epstein-Akten-Transparenzgesetz) zu erfüllen. Genannt werden unter anderem mehr als zwei Millionen Seiten, tausende Videos und sehr viele Bilder; zusammen spricht das Ministerium von rund 3,5 Millionen Seiten über alle Veröffentlichungen hinweg. 

Wichtig für seriösen Journalismus:

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Schilling versus Rüstungsmagnatin Glock – wer noch?

Erstellt am 05.02.2026 von Andreas Hermann Landl

 Lena Schilling LogoDie Grüne Abgeordente des Europäischen Parlaments, Lena Schilling, schrieb heute: „Hey Andreas H.,BREAKING NEWS:Kathrin Glock hat mich  auf Instagram blockiert. Unsere klare, öffentliche Frage zu ihren Waffenverträgen mit ICE und der US Border Patrol hat sie offenbar getroffen. Aber anscheinend ist es ja „eine große Ehre“, an diese Behörden zu liefern…Das ist ein erster, riesiger ErfolgHACK JETZT NOCHMAL NACH

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Start der Kampagne „Österreich ohne Armee“

Erstellt am 27.01.2026 von Andreas Hermann Landl

ARGE WDV: Startete die Kampagne „Österreich ohne Armee“

Pazifisten waren meist für Abrüstung. Ich bin ja für stufenweise Abrüstung mit Verifikation, Kontrolle und Snap Back, wenn die schummelt wird … Allerdings gibt es Länder die ohne Armee auskommen – seit Jahrzehnten wie z.B. Costa Rica. Das gibt doch zu denken. Milliarden für das Militär einsparen statt bei den Kindergärten, der Gesundheit, der Friedensforschung, der Traumatherapie, der aktiven Friedenspolitik, … Im Ernst was will Putin mit den stolzen Österreicherinnen und Österreichern, wenn die soviel Zivilcourage entwickeln wie Gandhi. 9 Mio. Friedensarbeiter die Energieautark sind, geistig imprägniert sind gegen „Kriegshysterie“ …

Am 20.1.2026 – am sogenannten „Tag der Wehrpflicht“ – meldeten sich Antimilitarist:innen zu Wort

Die Arbeitsgemeinschaft für Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit (ARGE WDV) startete am 20.1.2026 eine Kampagne „Österreich ohne Armee“. 

Gegen „Kriegshysterie“, Aufrüstung und Wehrpflicht-Verlängerung gibt es eine Antwort: 

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Einladung zum Dialogforum  „Bildung. Militarisierung. Gender“

Erstellt am 26.01.2026 von Andreas Hermann Landl

  • Kriegstüchtig werden?
  • Was bedeutet die Militarisierung für SchülerInnen, ihre LehrerInnen und ihre Eltern?

Termin:  Do, 29. Jänner 2026, 14h – 17h

Ort: Kulturzentrum Flucc, 1020 Wien, Praterstern 5

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Alaskafrage scheint lösbar

Erstellt am 21.01.2026 von Andreas Hermann Landl

schlechte Zeiten gute Witze. Dieses Bild wurde der Redaktion kürzlich übermittelt.

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Internationaler Tag des friedlichen Zusammenlebens 28. Jänner

Erstellt am von Andreas Hermann Landl

Die Stimme der Vernunft ist unvernünftig leise. Daher habe ich bis heute die gute Nachricht nicht mitbekommen (gefunden auf abfang.org). Das Bild mit dem Inuit aus Alaska ist hell sichtig aus 2025 – nur ein orange-haariger Hominoide fehlt am Bild, weil er gerade den „Weltfriedensrat“ mit 60 Hyridregimen parallel zu UNO aufzubauen versucht. Hoffentlich hält er nicht bald eine Friedensrede wie Hitler 1933 im Reichstag.

 Internationaler Tag des friedlichen Zusammenlebens

Am 4. März 2025 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution A/RES/79/269, in der der 28. Januar zum Internationalen Tag des friedlichen Zusammenlebens erklärt wurde.

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Militarisierung der Gesellschaft – Von der Glückssüchtigkeit zur Kriegsbereitschaft

Erstellt am 22.12.2025 von Andreas Hermann Landl

„Es herrscht Krieg. Es ist auch unser Krieg.“

Nein das ist nicht Ingeborg Bachmann.
Sie stellte scharfsinnig schon nach 1945 fest dass der Krieg eigentlich nur die Form wechselte.
Ein Frieden mit stehenden Armeen verdient den Namen. Immanuel Kant stellte das gleich zu Beginn zu seiner epochalen Schrift „Zum ewigen Frieden“, 1795, fest.

Wer ist die Dumpfbacke die uns mehr als 200 Jahre in die unsägliche nationalstaatliche Geschichte zurück werfen möchte:

Mit obigem Sager erklärte Polens Premier Donald Tusk am 29. September 2025 beim Warschauer Sicherheitsforum den Ukrainekrieg zur identitätsstiftenden Dauerlage – und lieferte damit den Soundtrack für eine Politik, die Aufrüstung als Normalzustand verkauft. 

  • Genau gegen diese schleichende Gewöhnung an den Ausnahmezustand richtet sich der neue Sammelband „Militarisierung der Gesellschaft. Von der Glückssüchtigkeit zur Kriegsbereitschaft“ (Hg. Klaus-Jürgen Bruder u.a.). Er fragt:
  • Welche psychologischen Mechanismen,
  • welche Medienlogiken und
  • welche Sprachbilder machen aus Angst Zustimmung – und
  • aus Zustimmung Kriegsbereitschaft? 

„Denn was sich hier zusammenbraut, davor es selbst dem Teufel graut“. Zuerst seit Fall der Mauer wieder Aufrüsten und sich strukturell verwundbar machen und dann behaupten ohne Heere und Aufrüstung kein Frieden und alle Pazifisten sind blöde, feig, … – na gehts noch meine Damen und Herrn?

So einen starken Schluss habe ich schon lange nicht mehr in einem Buch gelesen!
(Michael Schneider/Connie Kunze: Disput vor der Himmelspforte – Eine satirische Inspektion … frei nach Goethe … – S. 259)

Wer der Kriegseuphorie etwas entgegensetzen will, findet hier Material für Gegenfragen, Gegenargumente – und für eine Debatte, die nicht im Schützengraben endet, sondern bei Demokratie, Sozialstaat und Menschenwürde beginnt. 
Wie sang John Lennon 1971: War is over – if we want … Als Draufgabe gibt also hier noch das zeitlos klassische Anti-Kriegs-Originalsvideo von John und Yokos Plasticband:


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Trump, Putin und ihre Marionetten

Erstellt am von Andreas Hermann Landl

Gebundene Ausgabe – 24. September 2025 von Helmut Brandstätter (Autor)

Verlagstext:


„Der russische Überfall auf die Ukraine läutete 2022 eine Zeitenwende ein, doch mittlerweile stehen wir bereits vor einem Zeiten-Ende: Vorbei ist eine 80 Jahre dauernde Periode, in denen der Westen Europas auf die USA als loyalen Partner in wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Belangen bauen konnte. Stattdessen formt sich vor unseren Augen eine neue autokratische Achse zwischen Trump und Putin, die die aufgeklärte EU und ihre Ideale zu zerreiben droht – von außen und von innen. 


Mithilfe willfähriger rechter Parteien in Europa spalten sie die Werte von Freiheit und Rechtsstaat und wollen so die europäische Allianz zerstören. Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob das europäische Werk für Frieden und Versöhnung, das als Folge des Zweiten Weltkriegs ins Leben gerufen wurde, bestehen bleibt. Helmut Brandstätter nimmt uns mit hinter die Kulissen des Europäischen Parlaments und deckt die Mechanismen auf, mit denen Trump, Putin und Europas Rechte die EU zersetzen wollen – und zeigt, wie sich Europa dagegen wehren kann.“

Trump, Putin und ihre Marionetten – warum Europas Demokratie jetzt Wehrhaftigkeit braucht

In: Kürze Brandstätter analysiert Putins Einflussnetzwerke, Trumps Rolle und Europas rechte “Andockstellen” – mit Blick aus dem Europäischen Parlament.

Ausführliche Rezension

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Die Stunde der Raubtiere: Ein dunkler Fuerstenspiegel für unsere Gegenwart

Erstellt am 15.12.2025 von Andreas Hermann Landl
Symbolbild: Raubtier-Silhouetten in Anzuegen um einen Konferenztisch mit Weltkugel-Schachbrett, im Hintergrund UNO und Serverstadt.

Giuliano da Empoli, Die Stunde der Raubtiere. Macht und Gewalt der neuen Fuersten. Aus dem Franzoesischen von Michaela Messner. C.H. Beck, 2025, 127 Seiten. 

Ein schmales Buch, das sich anfühlt wie ein Scheinwerfer auf die Hinterbühne der Weltpolitik.

Da Empoli zeigt, wie Autokraten, Oligarchen und Tech-Macht ihre Ziele nicht trotz, sondern gerade wegen Chaos, Grausamkeit und Regelbruch erreichen. 

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NEOS-„liberale“ Radio-Beschneidung in Wien

Erstellt am von Andreas Hermann Landl

Auf steuerfinanzierten Ö1 lief nach dem Radiokolleg gerade nichts Interessantes. Dort werden außerdem seit der Demokratie-Notstands-Regierung immer öfter Beiträge und Nachrichten wiederholt. Daher bin ich aufs gemützige Freie-Radio geflüchtet. Dort lief eine meiner Liebingssendungen Radio Dispositiv mit einem brandheißen Beitrag zum Digitalen Amt mit Soziologin und Kommunikationswissenschaftlerin Astrid Mager am Institut für Technikfolgenabschätzunng (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Fragen nach den Auswirkungen neuer Technologien auf die Gesellschaft stellen sich längst in allen Lebensbereichen – entsprechend wichtig ist das relativ junge Forschungsfeld! Die Sendung war so interessant, dass ich sie teilen per Mail wollte.

Doch dann erfahre ich auf der Website:

ORANGE 94.0 Radio ist unter neo-liberalem Druck

Warum gemeinnütziges Community-Radio ein demokratisches Basis-Grundnahrungsmittel für globale denkende und lokal handeln Weltbürger*innen ist

Wien sollte eigentlich im Angesicht der US-Digi-Konzern-Gierschlünde an der richtigen Stelle in Zukunft investieren statt sparen bei den günstigsten Institutionen der Demokratie und des Menschenrechtes der Pressefreiheit. Bereits jetzt trifft es existenzbedrohend ein Medium, das viele Wienerinnen und Wiener wohl erst dann bitter vermissen werden, wenn es weg ist: ORANGE 94.0.

Laut Senders und Medienberichten wird die Förderung aus dem Bildungsressort der Stadt Wien für 2026 um fast 2/3 reduziert und soll 2027 total beendet werden!

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