81 Jahre nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima wächst erneut die Gefahr eines konventionellen und sogar atomaren Wettrüstens.
Am 6. August 2026 finden in Wien zwei Gedenk- und Friedensveranstaltungen statt.
Die USA warfen am 6. August 1945 eine Atombombe auf Hiroshima. Am 9. August ermordeten sie noch fast die ganze Bevölkerung von Nagasaki mit einer Wasserstoffbombe. Hunderttausende Menschen starben in diesen Städten sofort oder an den langfristigen Folgen der Verbrennungen und der radioaktiven Strahlung.
Damit begann das Atomzeitalter – und eine neue Qualität von Gefahr für die gesamte Menschheit. Erstmals gab es Waffen, mit denen nicht nur Städte, sondern die gesamte menschliche Zivilisation zerstört werden kann.
Die Gefahr der Menschheitsauslöschung wächst dramatisch
Dezentrale erneuerbare Energie kann * Versorgung * wirtschaftliche Möglichkeiten und * gesellschaftliche Zusammenarbeit stärken wenn die Bevölkerung an Planung, Eigentum und Nutzen beteiligt wird.
Strom, der Frieden schafft? Was Solaranlagen in Konfliktgebieten leisten können
Kann eine Solaranlage Frieden schaffen? Eine neue Untersuchung aus sechs afrikanischen Konfliktregionen zeigt: Dezentrale Energie kann Kliniken sichern, Arbeit ermöglichen und Kriegswirtschaften schwächen. Doch ohne Mitbestimmung, faire Preise und gerechte Eigentumsverhältnisse kann sie auch neue Konflikte erzeugen.
Die unterschätzte Friedensdividende der Energiewende
Licht statt Diesel, Arbeit statt Milizen: Kann erneuerbare Energie Frieden fördern?
Warum ein Solarnetz mehr sein kann als eine Stromleitung
Frieden beginnt manchmal mit einer Steckdose
Energie als Friedenspolitik: Afrikas Solarnetze zeigen neue Wege
600 Millionen Menschen ohne Strom – und eine große Chance für Frieden
Wem gehört das Licht? Erneuerbare Energie zwischen Frieden und neuen Konflikten
Solarstrom gegen Kriegswirtschaften: Hoffnung mit Risiken und Nebenwirkungen
Nicht jede Solaranlage schafft Frieden – aber manche verändern eine Gesellschaft
Frieden braucht Termine, Orte und Menschen, die hingehen. Hinweise auf Veranstaltungen, Aktionen und Initiativen für Frieden, Neutralität, Demokratie und sozialen Fortschritt in Österreich.
Wer sich für Frieden, Neutralität, Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit einsetzen will, braucht gute Orte, gute Termine und gute Bündnisse. Diese Seite sammelt Hinweise auf aktuelle Friedensveranstaltungen in Österreich und im internationalen Umfeld.
6. August 2026, 19 Uhr: Hiroshima-Gedenkveranstaltung am KARLSPLATZ – 81 Jahre Atombombenabwurf Gedenken an die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6.8.1945 mit internationaler Beteiligung und Statements der Friedensorganisationen und musikalischer Umrahmung und abschließender Lichterzeremonie. Veranstalter: Hiroshima-Gruppe, Österreichischer Friedensrat, ICAN, IPPNW und Internationaler Versöhnungsbund mit Unterstützung des CBNR-Teams des Roten Kreuz und AbFaNG Ort: Karlsplatz – vor der Karlskirche, Wien Hinweis: Die Kundgebung findet diesmal am Karlsplatz statt. (Der Stephansplatz ist durch eine andere Veranstaltung besetzt.) > Rückblick auf bisherige Hiroshima-Gedenken > Grußbotschaft zum Hiroshima-Nagasaki-Gedenken 2026
7. August 2026:, 11 Uhr: Hiroshima-Nagasaki-Gedenken in Villach Mahnen – gedenken – erinnern mit Beiträgen von Werner Wintersteiner, Maria Obloh (Ukraine) & Alfred Woschitz, Susanne Zimmermann sowie von Autorinnen und Autoren des Kärntner Schriftsteller:innen-Verbandes. Musikalische Umrahmung: Alma PortiČ Ort: Friedensbaum (Kaki aus Nagasaki), Grünes Eck, Stadtmauer (Zugang Schanzgasse), Villach Veranstalter: Friedensplattform Kärnten / Koroška mirovna platforma, Erinnern Villach – Kärntner Schriftsteller:innen Verband in Kooperation mit dem Museum der Stadt Villach > Einladung
7. – 9. Sept. 2026: 12. Forum Seitenstetten: “Simulation einer Welt-Währungskonferenz” Kriege, Schulden, Inflation, Machtinterssen, Wachstumsdruck u.a.m. befeuern Krisen. Welche Regeln stecken dahinter? Wie können wir das ändern? Gemeinsam suchen wir Auswege in Richtung Frieden, Gerechtigkeit, demokratische Verantwortung. > Programm und Anmeldung Ort: Bildungszentrum St. Benedikt und Stift Seitenstetten Veranstalter: Forum Seitenstetten
9. – 13. Sept. 2026, ATTAC bei der Ars Electronica in Linz Am Linzer Hauptplatz finden mehrere Veranstaltungen zum Thema Frieden, Abrüstung und Ziviler Widerstand statt. ATTAC präsentiert seine Kampagne “Wettrüsten stoppen” mit der „Protestarchitektur“. > zu ATTAC Website > zur Website des Ars Electronica Festivals
16. Oktober 2026, 9:30 bis 18 Uhr: KONFERENZ für Soziales, Wirtschaft, Umwelt und Frieden 2. Konferenz der Zivilgesellschaft zu Frieden, Demokratie und Neutralität nach der > Konferenz vom 24.10.2025 “Neutralitätspolitik für Frieden” Ort: VHS-Meidling, Längenfeldgasse 13 Veranstaltungsdetails folgen
Im Mittelpunkt stehen Organisationen und Initiativen, die öffentlich zu Frieden, Abrüstung, Neutralität, Dialog, sozialem Fortschritt und ziviler Konfliktlösung arbeiten. Die Termine werden laufend ergänzt, sobald neue Hinweise verfügbar sind.
Steigende Militärausgaben verursachen nicht nur direkte Emissionen. Sie können Rohstoffe, Kapital, Arbeitskräfte und Forschung von der Energiewende in die Rüstungsproduktion verlagern.
Eine neue Studie zeigt: Höhere Militärausgaben erhöhen nicht nur den direkten Treibstoffverbrauch. Sie können ganze Volkswirtschaften in Richtung energieintensiver Produktion verschieben und Forschung, Kapital sowie Fachkräfte von der grünen Wende abziehen.
Europa verfolgt zwei riesige Vorhaben gleichzeitig.
Einerseits sollen die Treibhausgasemissionen rasch sinken. Stromerzeugung, Verkehr, Gebäude und Industrie müssen innerhalb weniger Jahrzehnte weitgehend unabhängig von Kohle, Öl und Erdgas werden.
Andererseits steigen die Militärausgaben in einem seit dem Ende des Kalten Krieges kaum gekannten Ausmaß. Die NATO-Staaten beschlossen 2025, bis 2035 jährlich fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für militärische Kernaufgaben und weitere sicherheitsbezogene Bereiche bereitzustellen. Mindestens 3,5 Prozent sollen auf die enger gefasste militärische Verteidigung entfallen. (NATO)
Digital Independence Day – Peace Out: Raus aus dem digitalen Käfig — rein in digitale Freiheit, Demokratie und Friedenskultur.
Jeden ersten Sonntag: ein kleiner Schritt in die digitale Freiheit
Am 2. August 2026 ist wieder Digital Independence Day — kurz DI.DAY.
Die Idee ist einfach und stark: An jedem ersten Sonntag im Monat wechseln Menschen, Vereine, Medien, Gemeinden und Organisationen ein kleines Stück weg von der Abhängigkeit großer Digitalkonzerne — und hin zu freieren, faireren, datenschutzfreundlicheren und demokratieverträglicheren Alternativen.
Das klingt zunächst wie Technik. In Wahrheit ist es Friedenspolitik, Menschenwürde, Freiheit … .
Denn Frieden bedeutet nicht nur negativ: keine Bomben, keine Panzer, keine Raketen.
Frieden bedeutet positiv auch: Menschen können frei denken, frei sprechen, sich frei informieren, sich frei organisieren und ihre Daten, Kontakte, Musik, Texte, Bilder, Videos und Erinnerungen nicht einem digitalen Feudalsystem ausliefern.
Wer die Infrastruktur kontrolliert, kontrolliert einen Teil der Wirklichkeit.
Warum Friedensnews den Digital Independence Day unterstützt
Bürgerenergie ist mehr als ein Stromtarif: Sie macht Gemeinden unabhängiger, Netze klüger und die Energiewende friedensfähiger.
Der jüngste E-Control-Entwurf ist mehr als eine technische Tarifänderung. Er ist ein Machtwechsel im Stromsystem:
Weg vom alten Prinzip „irgendwo große Kraftwerke, irgendwo passive Kundschaft“, hin zu einem Netz, in dem Haushalte, Gemeinden, Speicher, Wärmepumpen, E-Autos und Energiegemeinschaften aktiv mitspielen.
Die neuen Entgelte sollen ab 1. Jänner 2027 gelten; derzeit läuft eine Marktkonsultation, Stellungnahmen sind laut Medienbericht bis 24. Juli 2026 möglich. Die genaue Höhe der Tarife kommt erst später in einer eigenen Tarifverordnung.
Politisch heißt das: Die Energiewende wird nicht nur auf Dächern entschieden, sondern in Tarifmodellen. Wer die Regeln schreibt, entscheidet, ob Bürgerenergie belohnt oder ausgebremst wird.
Unser 360-Grad-Friedensnews-Feedback an die G20 und ihre „Köpfe“: Wer Sicherheit mit Aufrüstung, fossiler Macht und militärischer Abschreckung verwechselt, heizt die Klimakrise weiter an.
Von Wien aus betrachtet ist die Rechnung klar: Frieden, Entwaffnung, Klimaschutz und Gerechtigkeit sind
keine idealistische Kür, sondern die naturwissenschaftlich gesicherte härteste Realpolitik im 21. Jahrhundert.
Unser 360-Grad-Friedensnews-Feedback für die Großen 20 Klimazerstörer und ihre Heere von Wien aus betrachtet
Während Wien 40 Grad misst, rüsten die G20 weiter auf. Seit 2015 hat der globale Militärapparat grob 35 Milliarden Tonnen CO₂e mitverursacht. Ein bitteres Stammbuchblatt für jene, die Brandbeschleunigung noch immer Sicherheit nennen. Oder schärfer, die G20 schützen alles: Grenzen, Märkte, Lieferketten, Rüstungsprofite und geopolitische Eitelkeiten. Nur das Klima, die Kinder, die Armen, die Alten und den Frieden schützen sie eher höchsten in ihrer Kriegs-PR.
Wie die politischen Spitzen, Militärs und Rüstungsindustrien die Erde vorbildlich gegen ihre Bewohner verteidigen
Seit dem Vertrag von Amsterdam wurde die EU Schritt für Schritt militärischer: Verteidigungsagentur – Verteidigungsfonds – Friedensfazilität – Rüstungsindustrieprogramme und ReArm Europe.
Sie markieren den Weg von der Friedensunion zur Verteidigungsunion mit Friedensprojekttarnanstrich.
Vom Vertrag von Amsterdam über die Europäische Verteidigungsagentur bis zu ReArm Europe/Readiness 2030: Ein Dossier über die militärische Integration der EU, die Macht der Rüstungslobby, die politischen Lager — und die vergessenen Alternativen von Myrdal, Tinbergen, Galtung und Bahr.
Die Europäische Union erzählt ihre eigene Geschichte gerne als Friedensgeschichte. Das ist nicht falsch. Nach zwei Weltkriegen wurde aus Feinden ein gemeinsamer Rechts-, Wirtschafts- und Verhandlungsraum. Frankreich und Deutschland führen heute keine Kriege mehr gegeneinander. Grenzen wurden geöffnet. Austausch, Handel, Recht und gemeinsame Institutionen ersetzten alte Feindbilder.
Aber seit den 1990er-Jahren kam eine zweite Geschichte dazu. Leiser, technischer, oft gut versteckt in Verträgen, Agenturen, Fonds und Strategien: die schleichende militärische Integration der EU und die Aushöhlung des Geistes der Union bei ihrer Gründung 1957. Damals wussten alle Eliten noch was Krieg bedeutet. Heute sind wieder Geschichtsvergessene Schlafwandler am Werk – wie 1914 und 1939.
Sicherheit entsteht nicht nur durch Uniformen, sondern auch durch Diplomatie, Friedensbildung, Energieunabhängigkeit, Rechtsstaat, Medienkompetenz und zivile Konfliktbearbeitung.
Eine Friedensquote von 0,2 Prozent des BIP wäre ein ziviler Gegenpfad zur militärischen 2-Prozent-Quote.
Warum Österreich neben dem Bundesheer-Aufbauplan endlich einen Friedensaufbauplan 2032 braucht?
Die Welt kennt Militärquoten. Aber sie kennt kaum Friedensquoten.
Staaten zählen genau, wie viel sie für Soldaten, Panzer, Drohnen, Kampfflugzeuge, Munition und Kasernen ausgeben. Internationale Organisationen vergleichen diese Ausgaben in Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Medien berichten darüber. Regierungen setzen Zielwerte. Militärs fordern Aufwuchspläne.
Aber wie viel geben die Staaten der Vereinten Nationen für Frieden mit friedlichen Mitteln aus?
Beim SK-Community-Forum 2026 in Linz tauschen sich Menschen darüber aus, wie Gruppen bessere Entscheidungen treffen können: fair, transparent und mit möglichst geringem Widerstand.
Von 25. bis 27. Juni 2026 findet im Wissensturm Linz das SK-Community-Forum 2026 statt. Das Treffen richtet sich an Menschen, die Systemisches Konsensieren (SK) anwenden, weiterentwickeln, vermitteln oder in Organisationen, Gemeinden, Initiativen und Gruppen praktisch erproben wollen. Das Format ist als Open Space angelegt: Neben einigen fixen Themen entsteht Raum für Fragen aus der Praxis, gemeinsame Reflexion und Austausch darüber, wie tragfähige Entscheidungen in Gruppen besser gelingen können.